Kurz erläutert: Baunscheidt-Verfahren

 

 

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Beim so genannten Baunscheidtieren werden mit einem Nadelapparat 1-2 mm tiefe Einstiche in die Haut erzeugt.

Auf diese Stichelungen wird ein spezielles Öl aufgetragen, das als Pustulans wirkt, so dass es zur Ausbildung kleiner Bläschen und einer intensiven Wärmeentwicklung kommt.

Durch mehrfaches Wiederholen des ganzen Vorganges wird ein künstlicher Heilausschlag erzeugt.

Die lokale Durchblutung und der Lymphabfluß werden angeregt, das Immunsystem aktiviert und es kommt zu einer allgemeinen Tonisierung (Kräftigung).

Das Baunscheidtverfahren ist gut mit einer Schröpftherapie kombinierbar und kann, bei entsprechender Heilanzeige, deren Wirkung deutlich steigern.